MPU WEGEN CANNABIS ODER ANDEREN DROGEN

MPU wegen Cannabis oder Drogen: deinen Konsum und deine Veränderung schlüssig aufarbeiten

Bei Cannabis und anderen Drogen kommt es auf den konkreten Stoff, den Konsumverlauf, die aktenkundigen Ereignisse und deine heutige Situation an. Neue gesetzliche Rahmenbedingungen ersetzen keine individuelle MPU-Prüfung. Wir klären, was in deinem Fall tatsächlich relevant ist, und bereiten dich strukturiert auf die Begutachtung vor.

Diplom-Psychologen, Verkehrspsychologen und ehemalige MPU-Gutachter im MPU-Expertenteam

Kostenloses Vorgespräch · Vor Ort oder online · Termine ausschließlich nach Vereinbarung

PERSÖNLICH AN DEINER SEITE

Marco Schleehuber, MPU-Experte und persönlicher Ansprechpartner

Marco Schleehuber
Dein zentraler Ansprechpartner

Persönliche Begleitung

Prüfung der Führerscheinakte

Erfahrenes MPU-Expertenteam

Sechs reale Standorte

Cannabis und andere Drogen dürfen nicht über einen Kamm geschoren werden

Gelegentlicher Cannabiskonsum, regelmäßiger Konsum, eine Fahrt unter Einfluss, Mischkonsum, der Konsum anderer illegaler Substanzen oder eine ärztlich verordnete Cannabistherapie führen nicht automatisch zu derselben Fragestellung. Auch frühere Aussagen, Laborwerte, Polizeiberichte und der zeitliche Verlauf können die Beurteilung beeinflussen.

Darum arbeiten wir nicht mit pauschalen Aussagen wie „Du brauchst immer Abstinenz“ oder „Cannabis ist jetzt erlaubt, also ist alles unproblematisch“. Entscheidend ist, welche Zweifel an deiner Fahreignung im konkreten Fall geklärt werden sollen.

Was in deinem Fall geklärt werden muss

  1. 01

    Welche Substanzen und welche konkreten Ereignisse sind dokumentiert?

  2. 02

    Wie häufig, in welchen Situationen und mit welcher persönlichen Bedeutung wurde konsumiert?

  3. 03

    Gab es Mischkonsum, Kontrollverluste oder frühere Auffälligkeiten?

  4. 04

    Konnte Konsum zuverlässig vom Fahren getrennt werden?

  5. 05

    Welche Veränderungen wurden begonnen und wie lange werden sie bereits gelebt?

  6. 06

    Welche Risiken bestehen heute noch und wie gehst du damit um?

Welche Nachweise oder medizinischen Unterlagen sind für die konkrete Fragestellung relevant?

Abstinenznachweis richtig planen

Die Akte bestimmt, worüber gesprochen wird

Bei Drogen- und Cannabisfällen können Details aus Polizeiberichten, toxikologischen Befunden, früheren Aussagen und Behördenentscheidungen eine zentrale Rolle spielen. Wer sich nur an seine eigene Erinnerung hält, übersieht leicht Abweichungen oder Zusammenhänge.

Du forderst deine Führerscheinakte bei der Fahrerlaubnisbehörde an. Wir prüfen den dokumentierten Verlauf, ordnen offene Punkte ein und richten die Vorbereitung an der tatsächlichen Fragestellung aus. Medizinische Befunde werden nicht von uns diagnostisch bewertet; bei Bedarf gehören medizinische Fragen zu den zuständigen Ärzten.

Führerscheinakte anfordern und prüfen

Nicht das Schlagwort zählt, sondern deine Entwicklung

Aussagen wie „Ich habe daraus gelernt“ oder „Ich konsumiere nicht mehr“ reichen allein nicht. Entscheidend ist, ob du erklären kannst, wie dein früheres Verhalten entstanden ist, warum die damaligen Entscheidungen riskant waren und wodurch dein heutiges Verhalten stabiler geworden ist. Bei einer medizinischen Verordnung muss sauber zwischen ärztlicher Behandlung, tatsächlichem Gebrauch und Fahreignungsfragen unterschieden werden. Wir versprechen keine pauschale Bewertung und ersetzen keine medizinische Beratung.

So bereiten wir dich vor

  1. 01

    Anlass, Substanz, Schreiben und aktuellen Stand im Vorgespräch erfassen.

  2. 02

    Führerscheinakte und vorhandene Befunde vollständig zusammentragen und prüfen.

  3. 03

    Konsumverlauf, Situationen, Motive und mögliche Funktionen des Konsums aufarbeiten.

  4. 04

    Trennvermögen, Risikowahrnehmung und frühere Entscheidungen ehrlich untersuchen.

  5. 05

    Konkrete Veränderungen und ihre Umsetzung im Alltag nachvollziehbar machen.

  6. 06

    Risikofaktoren, Warnzeichen, Umfeld und Rückfallprävention bearbeiten.

7. Erkenntnisse auf die konkrete MPU-Fragestellung und das Gespräch übertragen.

Typische Fehler bei diesem Anlass

  1. 01

    aus einer Gesetzesänderung automatisch auf eine unproblematische MPU schließen

  2. 02

    Cannabis und andere Drogen ohne Blick auf Stoff, Muster und Aktenlage gleichbehandeln

  3. 03

    nur den letzten Konsumzeitpunkt nennen, ohne den Konsumverlauf aufzuarbeiten

  4. 04

    Abstinenznachweise beginnen oder abbrechen, ohne die Fragestellung zu klären

  5. 05

    Mischkonsum, frühere Aussagen oder auffällige Laborwerte ausblenden

  6. 06

    vorbereitete Standardsätze statt einer eigenen nachvollziehbaren Entwicklung verwenden

Die fachliche Einordnung

Marco führt das erste Gespräch und bleibt dein zentraler Ansprechpartner. Bei komplexen Konsumverläufen oder schwierigen Fragestellungen können Diplom-Psychologen, Verkehrspsychologen und ehemalige MPU-Gutachter aus dem angestellten Fachteam einbezogen werden. So wird dein Fall nicht nach einem allgemeinen Drogenschema behandelt.

Wir geben keine medizinische oder rechtliche Beratung und keine Garantie für ein bestimmtes MPU-Ergebnis. Ob Nachweise erforderlich oder sinnvoll sind, muss anhand deiner Unterlagen und der konkreten Fragestellung geklärt werden.

Häufige Fragen

Brauche ich bei Cannabis immer einen Abstinenznachweis?

Nein, das lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind Anlass, Konsummuster, Trennvermögen, Aktenlage und die individuelle MPU-Fragestellung.

Ist eine MPU wegen Cannabis nach der Gesetzesänderung noch möglich?

Ja, Fahreignungsfragen können weiterhin entstehen. Welche Anforderungen gelten, hängt vom konkreten Sachverhalt und der behördlichen Fragestellung ab.

Was gilt bei medizinischem Cannabis?

Eine ärztliche Verordnung allein beantwortet nicht sämtliche Fahreignungsfragen. Medizinische Unterlagen, tatsächlicher Gebrauch und der konkrete Anlass müssen sauber getrennt und fachgerecht eingeordnet werden.

Werden Cannabis und andere Drogen gleich vorbereitet?

Nein. Substanz, Konsummuster, Risiken, Nachweise und Fragestellung können sich deutlich unterscheiden. Der gemeinsame Seitenrahmen ersetzt keine individuelle Fallprüfung.

Kann ich mich online vorbereiten?

Ja. Die Vorbereitung ist online oder nach Vereinbarung an einem unserer sechs Standorte möglich.

Soll ich sofort mit Nachweisen beginnen?

Triff diese Entscheidung nicht allein aufgrund allgemeiner Internetaussagen. Kläre zuerst, welche Nachweise für deinen Fall tatsächlich erforderlich oder sinnvoll sind.

Kläre zuerst, was in deinem Fall wirklich verlangt wird

Im kostenlosen Vorgespräch ordnet Marco deinen Anlass, die vorhandenen Schreiben und deinen aktuellen Stand ein. So erhältst du einen klaren nächsten Schritt, statt Zeit mit einer möglicherweise unpassenden Standardstrategie zu verlieren.

Du kannst den Fallcheck nutzen oder direkt per Telefon, WhatsApp oder Rückruf Kontakt aufnehmen.

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